Montagsfrage vom 4. November 2019 – Gab es dieses Jahr eine von dir erwartete Neuerscheinung, die dich enttäuscht hat?

Guten Abend ihr buchverrückten Menschen,

die erste Novemberwoche 2019 hat begonnen und sich, zumindest hier, von seiner regnerischen Seite gezeigt. Mich stört das überhaupt nicht, wenn ich ehrlich bin. Das sind Tage, an denen selbst Diego kurze Gassigänge vorzieht und mit mir auf der Couch liegt. So wie jetzt.

Zum Lümmeln ist jetzt trotzdem erstmal keine Zeit, denn die Montagsfrage von „Lauter & Leiser“ steht an!

Gab es dieses Jahr eine von dir erwartete Neuerscheinung, die dich enttäuscht hat?

Puuuh, Neuerscheinung… Aus 2019…Die mich enttäuscht hat….*geht zum Bücherregal und starrt es an* …Schwierig… *schaut auf ihre Rezensionen von diesem Jahr*…

Was heißt enttäuscht? Im Normalfall wurde meine Erwartungshaltung nicht erfüllt. Deswegen muss das Buch ja nicht schlecht sein oder schlecht bewertet worden sein. Meiner Vorstellung konnte es einfach nicht gerecht werden, um es freundlich auszudrücken.

Ich habe tatsächlich 2 Beispiele gefunden:

Das eine ist „Someone New“ von Laura Kneidl, das Buch wurde absolut gehyped aufgrund seiner Diversität, dem Plottwist und so weiter und so fort. Ich habe dazu eine längere Rezension verfasst (hier) und da bin ich unlängst nicht die Einzige, die das getan hat. Die Geschichte ist gut geschrieben, keine Frage, aber der Plot hatte seine Längen, die Protagonistin war mir zu anstrengend und der ultimative Twist war 150 Seiten davor schon offensichtlich genug mit Hinweisen gespickt, wenn man 1 & 1 zusammenzählt.

Und das andere Buch ist die Graphic Novel „Hawking“, die die Biographie des Wissenschaftlers Stephen Hawking im Comicstil aufzeigt (Rezension hier). Es ist ein wunderschönes Buch und der Zeichenstil unterstreicht sogar den Charakter des Wissenschaftlers in einer besonderen Form, aber es war zu viel Wissenschaft und zu wenig Mensch. Sollte es bei der Vorstellung einer Lebensgeschichte nicht mehr um die Person gehen? Das fand ich ziemlich schade.

So, mehr habe ich nicht. Das reicht auch. Ich habe echt ein schlechtes Gewissen überhaupt von einer „Enttäuschung“ zu sprechen, nenne wir es lieber „Erwartungen nicht erfüllt“.

Butter bei dä Fische! Gibt es Bücher, die euch in diesem Jahr enttäuscht haben?

Liebe Grüße Tina (& Diego)

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