Februar 2024 – Möge der Frühling bald kommen

Einen wunderschönen guten Tag zusammen,

ich bin noch gar nicht dazu gekommen, auf den Februar zurück zu blicken. Derweil ist es dieses Jahr ein Februar mit 29 Tagen gewesen und ich habe am 29. Tag tatsächlich noch zwei Bücher beendet. Verrückt. Nun gut, dann schnappe ich mir mal meinen Kalender, weil ich sonst nicht alles Relevante zusammen bekomme. Obwohl ich glaube, dass nicht wirklich Außergewöhnliches passiert ist.

Alltag und ein bisschen Gartenarbeit

Joah, ich habe recht. Ich gucke mir gerade mein BuJo an und sehe, dass ich öfter im Büro war, habe den Alltag gerockt und 2 Tage frei gehabt, wobei ich 1 Tag davon in Leipzig verbracht habe, um ein paar Termine zu erledigen. Ehrlich gesagt, auch um das Heimweh, das mich gerade in den letzten Winterwochen plagte, einzudämmen. Das Großstadtkind in mir hadert nach wie vor mit dem ländlichen Leben. Es fehlt an Inspiration, dem vibrierenden Leben, Motivation und Abwechslung. Alternativen zu finden, fällt mir schwer.

Daher freute ich mich, dass wir im Februar ein paar Wochenendtage mit schönem Wetter damit verbrachten, den Garten etwas umzugestalten. Bitte stellt euch keine große Fläche vor. Gefühlt läuft man 10 Schritte in die eine und weitere 10 Schritte in die andere Richtung und tada, thats it. Nichtsdestotrotz arbeiteten wir stundenlang, um Pflanzsteine zu leeren und neu zu befüllen, weil Leos Laufwege anteilig darüber führen und er damit die ein oder andere Pflanze platt macht. Dann natürlich Frühjahrsblüher in die Erde zu bringen, ein selbst gebasteltes Insektenhotel positionieren und schauen, was man verschneidet oder was weg kann. Der Garten ist jetzt noch nicht knallbunt, aber die Frühjahrsblüher setzen einige bunte Punkte, die mich zum Lächeln bringen. Außerdem macht es mir Spaß zu sehen, wie sie wachsen und gedeihen.

Da fällt mir gerade ein! Der Lieblingsmann, Leo und ich sind tatsächlich einen Tag mal ausgeflogen, um ein paar Stunden wandern zu gehen. Unser Ziel führte uns in den Thüringer Wald. Zuerst zur Wartburg und dann in die bekannte Drachenschlucht. Keine riesen Runde, aber es tat gut. Beides empfehle ich wärmstens, zumindest außerhalb der Saison oder innerhalb der Woche, denn beide Attraktionen ziehen die Menschen an.

Der Lesemonat sieht gut aus, obwohl sich ein Buch gezogen hat…

Sage und schreibe 4 Bücher konnte ich im Februar beenden. Das ist für mich ein sehr guter Lesemonat. Und wie gesagt: Ich danke dem 29. Tag, denn dadurch zählen 2 Bücher noch dazu. Der Statistikmensch in mir freut sich. Gelesen bzw. gehört habe ich:

„Unten am Fluss“ von Richard Adams – Im Englischen besser bekannt als „Watership Down“ und eine Geschichte, die ich im Rahmen der #readingclassics-Leserunde als Hörbuch gehört habe. Leider war es nicht meins, mir knapp 20 Stunden anzuhören, wie eine Gruppe Kaninchen Abenteuer erlebt, um ein neues Leben beginnen zu können. Trotzdem verstehe ich, warum dieser Klassiker seine Fans hat und auch verfilmt wurde. Die Erzählweise setzt sich aus poetischer Ruhe und offensichtlicher Dramatik zusammen. Dazu die eigene Sprache und ein Glaube mit eigenen religiösen Mythen. Es schleppte sich für mich nur an vielen Stellen und irgendwie begleite ich Menschen als Protagonisten einfach lieber.

„100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern“ aus dem Katapultverlag – Ich glaube, wer schon mal in kleineren Buchläden oder auf einer Buchmesse war, kennt die „100 Karten“-Bücher, die es zu den vielfältigsten thematischen Bezügen gibt. Ich glaube, das Buch, das ich gelesen habe, war eine Blogger-Empfehlung. Das Buch ist zum Schmökern genau richtig, ebenso um zum nachdenken anzuregen, Wissenslücken zu schließen oder sogar unnützes Wissen anzuhäufen und an mancher Stelle zu schmunzeln. Meine Sicht hat es jetzt nicht verändert, aber der ein oder andere Aha-Effekt kam dazu.

„Was die Sterne dir schenken“ von Dani Atkins – Meine Lieblingsautorin bringt ihr 10. Roman raus. Natürlich lese ich es und natürlich sog mich diese schicksalhafte Geschichte mit ihren sympathischen Charakteren in den Bann. Die Rezension findet ihr hier.

„Wo die Sterne uns sehen“ von Justine Pust – Mein erstes Buch der Autorin und ich bin mit hohen Erwartungen ran gegangen, weil ich von ihr nur Gutes gehört habe. Gerade was den Tiefgang angeht. Die Erwartungen wurden erfüllt, aber ich konnte mich trotzdem nicht komplett darauf einlassen. Dafür empfand ich das Thema Inklusion und die Probleme in der sozialen Arbeit gut integriert. Die Rezension findet ihr hier.

Übrigens fallen die letzten beiden in meine #24Leseaufgaben-Challenge rein. Damit sind 2 von mindestens 12 zu erfüllenden Aufgaben erledigt.

Das Bloggen lief im Februar nicht nach dem gewohnten Rhythmus von 1 Beitrag pro Woche, sondern eher aller zwei Wochen. Woran lag es? In der Woche saß ich zu lange am Arbeitsplatz und hatte dann keine Lust mehr am Rechner zu sitzen. Ich war oft krocki und an den Wochenenden bekam ich höchstens vormittags die Muse, um Beiträge in die Welt zu setzen. Das ist in Ordnung. Den Beitrag über „Das Reich der Vampire“ wollte ich schon so lange schreiben, umso schöner ist es, dass er endlich online gegangen ist.

Für den März: Ostseeurlaub & Leipziger Buchmesse = Zeit für Bücher und Bloggen?

Der März ist nun schon 9 Tage alt und ich kann aktuell sagen, dass ich bis jetzt keine gute 1. Lesewoche habe. Irgendwie war die Zeit abends zu knapp oder ich war so müde, dass nach 10 Seiten nicht mehr viel ging, außer das Licht zu löschen. Doch das wird sich ändern! Denn ich habe U-R-L-A-U-B! Herrlich. 2 Wochen lang. Und morgen gehts für eine Woche an die Ostsee. Ein rein langweiliger, zum Lesen, spazieren gehen, chillen, Yoga machen, Nichts tun – Urlaub mit Leo. Meinem Lieblingsmann ist das zu wenig, daher fahr ich allein. Das ist ok, der gemeinsame Urlaub folgt im Sommer. Ich packe mir 4 Bücher ein. Das ist zu viel, weiß ich jetzt schon, aber ist mir Wurscht. Mein offizieller Plan für den Lesemonat sind 4 Bücher. Aktuell sind 2 Hörbücher und 1 Wälzer dazu gekommen. Ambitioniert bin ich ja. Aktuell lese oder höre ich:

„Shadow Song“ von S. Jae-Jones – Das ist der 2. Band der Erlkönig-Dilogie, subte schon Jahre vor sich hin und wurde Dank meiner #6in12byBuchpfote-Reihenchallenge endlich befreit. Ich hab ein paar Seiten gebraucht, um wieder rein zu kommen, aber es liest sich so gut. Es geht um einen düsteren Mythos, der real und fiktiv zugleich ist, um die Leidenschaft zur Musik, anders zu sein als man sich sieht, natürlich um Liebe und das in der Zeit des 18. oder 19. Jahrhundert (ich bin schlecht im Einordnen).

„Lakestone Campus of Seattle – what we fear“ von Alexandra Flint – Ich schleiche darum schon seit der Ankündigung herum, einfach weil ich die Sylt-Reihe der Autorin gern mochte, ihren Stil und in diesem 1. Band der LCS-Reihe spielt Gebärdensprache eine Rolle. Allerdings stehe ich nur semi auf College-Lovestories. Vielleicht liegts an meinem Alter, keine Ahnung. Nun ja, jetzt höre ich das Hörbuch doch und ja, ich mags und bin schon nach einer Stunde Hörbuch gespannt, wie die Storyline verlaufen wird.

„Harry Potter und der Orden des Phönix“ von J.K. Rowling – Ich habe den Wälzer mit den Illustrationen von Jim Kay und Neil Packer begonnen. Noch einmal eintauchen in eine Welt, in der ich mich zuhause fühle und das noch so schön aufgemacht. Ich denke, ich werde immer mal wieder darin lesen. Mal sehen, wann es dann beendet ist. Ich lasse mir Zeit.

„Die 5 Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman – Ein Sach-Hörbuch mit süßen 5,5 Stunden Hörzeit. Eine Freundin hatte sich vor einiger Zeit mit den 5 Sprachen der Liebe beschäftigt und davon erzählt. Mir ist bewusst, dass es verschiedene Kommunikationstypen gibt und man erst lernen muss einen anderen Typ zu verstehen, doch irgendwie bin ich neugierig geworden. Und es schadet ja nicht an der Kommunikation innerhalb der Beziehung oder eben anderweitig zu arbeiten.

Jetzt kommen wir zu den 3 Büchern, die ich im März komplett lesen möchte, aber noch nicht angefangen habe:

„Barfuß auf dem Sommerdeich“ von Katja Just – Das kleine Bücherlein ist autobiografisch und letzten Juni im Nordseeurlaub gekauft wurden. Gelesen nur leider nicht und da ich morgen ans Meer fahre und sich die Story um ein neu begonnenes Leben auf einer Hallig dreht, passt das gut.

„Monstermagie“ von Lisa Rosenbecker – Cozy Romantasy, da hab ich Bock drauf. Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen, doch von ihr hörte ich ebenso viel Gutes. Und hallo, es geht um ein Heim für magische Monster, einen Einbruch und einen geheimnisvollen Typen, der bei der Protagonistin auftaucht. Das liest sich bestimmt gut weg.

„Tears of Light“ von Ava Blum – Subt auch schon Jahre hier rum. Grundtenor der Story erinnert mich an andere Geschichten oder Filme dieser Art. Junger Mann kann krankheitsbedingt nicht das Haus verlassen, fühlt sich einsam, ihm wird eine Haushaltshilfe aufgezwungen, die irgendein Geheimnis birgt. Ich bin echt gespannt auf den Romance-Underdog.

Sooo. Das wäre es, endlich, ich unterdrücke mal ein hysterisches Lachen. Sehr ambitioniert Frau Werkmeister.

Übrigens habe ich zu der ursprünglichen Leseliste ein Tiktok gedreht. Darin könnt ihr mich beobachten, wie ich Bücher im Regal raussuche.

Blogtechnisch beginnt der März gut. Letzte Woche ging schon mal ein Beitrag mit 2 Rezensionen online, heute der Monatsrückblick. Nächste Woche möchte ich die Messeplanung erstellen und dazu einen Beitrag schreiben. Ansonsten schau ich, wozu ich Zeit oder Lust habe.

Nachdem ich kommenden Sonntag dann hoffentlich wieder zurück nach Hause gefunden habe, steht die zweite Urlaubswoche im Zeichen der LBM. Bereits Montag werde ich zur Einstimmung ein Zauberschulen-Escape mit zwei Freundinnen durchziehen. Darauf freue ich mich sehr und dann werde ich bis Donnerstag versuchen nicht allzu hibbelig zu werden. Es stehen Treffen mit anderen Bloggenden an. Verlagstermine dagegen nicht. Ich denke, ich werde langsam aussortiert. Damit finde ich mich ab. Ich bin einfach nicht mehr aktiv genug und ich möchte mir für mein Hobby kein Bein ausreißen, um dem Anforderungen der Verlage zu genügen. Ist auf jeden Fall gut für den SUB-Abbau. Tja, ansonsten, was sollte es nach der Buchmesse schon noch geben? Ach ja, Ostern fällt auf Ende März. Bisher ist geplant, dass die Familie vom Lieblingsmann zusammenfindet. Mal schauen, was sich weiterhin ergibt.

Meine Lieben, das wäre es. Wie war euer Februar? Läutet ihr im März den Frühling ein?

4 Kommentare

  1. Hallo liebe Tina 🙂

    Den Urlaub könnte ich jetzt auch gebrauchen, irgendwie rast dieses Jahr völlig an mir vorbei und ich finde keinen richtigen Weg, um es etwas zu entschleunigen. Jetzt steht die Messe schon wieder vor der Tür, anschließend Ostern und dann ist schon das erste Vierteljahr 2024 um Ich wünsche dir ganz viele schöne Momente & Treffen auf der LBM!

    Liebe Grüße

    Lisa von Prettytigers Bücherregal (Blog & Instagram)

    1. Hallöchen liebe Lisa,

      ich hoffe, du hast bald Zeit für dich. Wenn nicht, nimm sie dir!
      Danke dir. Das wünsche ich dir auch. Vielleicht laufen wir uns ja mal wirklich über den Weg.

      Liebe Grüße
      Tina

  2. Hallo Tina,
    ich bin bei Carlsen/ Thienemann-Esslinger auch aussortiert worden, zumindest was das Bloggertreffen auf der LBM angeht. Im ersten Moment gab es schon einen kleinen Stich ins Herz, aber wenn ich ehrlich bin, dann bin ich einfach nicht mehr aktiv genug und das ist dann auch okay. Ich möchte mich nicht mehr für den Blog zerreißen. Ich lese und rezensiere so, wie es mir Spaß macht, wie es in meinen Alltag passt und irgendwie haben sich in den letzten Jahren meine Prioritäten auch verschoben.
    So, nicht mehr lange, dann geht es schon wieder los in das Messegetümmel.
    LG
    Yvonne

    1. Hi Yvonne,

      bei Carlsen bin ich damals nicht mal rein gekommen, weil ich zu klein bin und das bin ich nach wie vor. Ich denke auch, dass Prioritäten sich ändern und gut ist.
      Lass das mal die Jüngeren machen 😉

      Liebe Grüße
      Tina

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