“Buchpfote schaut zurück” – Tinas Juni 2022

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Hallöchen bookish People,

bin ich zurück? Bin ich es nicht? Nach der einmonatigen Pause bin ich mir nicht sicher. Ich habe Lust zu bloggen, dann mal wieder nicht. Heute Morgen hatte ich Lust, vorhin nicht, jetzt schon. So viele Beiträge, die ich nach der Pause schreiben könnte, so viele Neuzugänge, die sich angesammelt haben und ich möchte euch so einiges erzählen. Doch das hat Zeit. Dafür hat Celina den Blog wunderbar mit Inhalt gefüllt, so dass ich mir keine Sorgen machen brauche, dass hier Stille herrscht, wenn das Leben mich mal wieder einholt.

Ich kann mich kaum erinnern, aber ich war auf jeden Fall im Urlaub

Schon komisch, dass der Juni gerade mal vor ein paar Tagen zu Ende ging und ich selbst mit Terminplaner überlege, was denn so alles passiert ist. Arbeitstechnisch nenne ich es mal durchwachsen. Es gibt einen Bürotag mehr in der Woche. Bedeutet ziemlich gechillt 2x in der Woche ins Büro und das ist vollkommen in Ordnung. Es ist schön, die Kolleg*innen regelmäßig zu sehen, obwohl ich das Gefühl habe im Home Office effektiver zu arbeiten. Es gab zudem im Juni hohen Besuch von unserer Fach- und Führungsseite. Über die Fachseite habe ich mich besonders gefreut, weil ich die Personen sehr gern mag und mich fachliche Themen und Prozesse immer interessieren. Privat stand vor allem eins ganz oben auf meiner Liste: Der Nordseeurlaub. 1 Woche lang weg sein. Schon allein die Autofahrt war amüsant, weil wir von Leipzig aus mit über 30 Grad starteten und in St. Peter Ording mit entzückenden 18 Grad begrüßt wurden. Für mich und Leo ein Träumchen. Ich konnte den Aufenthalt nur genießen. Wald, Dünen mit Heidelandschaft, die touristische Promenade mit immer gut gelaunten Menschen, die ewig lange Seebrücke, die Salzwiesen, die Sanddünen, der Strand, das Meer. Das alles nacheinander bei einem halbstündigen Spaziergang, verrückt, dieser Wechsel, aber so abwechslungsreich. Die Gezeiten nahm ich zwar wahr, stellte es mir trotzdem spektakulärer vor als es im Endeffekt war. Das lag sicherlich an den sicheren Gefilden, in denen ich mich aufhielt. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen eine Wattwanderung zu machen. Das war wahnsinnig lehrreich und machte Spaß – bis auf die Tatsache, dass sich barfuß durchs Watt laufen anfühlt als würde man in Ka…, ich meine Sch…, ihr wisst schon, was ich meine, treten. Generell bin ich viel gelaufen und habe nur eine Fahrradtour hinter mich gebracht. Die strengte mich echt an. an einem Tag, der wärmer war als gedacht und ich schwöre euch, ich habe noch nie so viele Schafe, wie an diesem Tag gesehen, obwohl das ganz witzig war. Auf jeden Fall würde ich wieder hinfahren, da ich noch nicht alles entdeckt und unternommen habe, was mir durch den Kopf ging.

Viele Bücher begonnen, nicht alle im selben Atemzug beendet

Normalerweise gehe ich mit einen halbwegs gut durchdachten Plan in die Lesemonate. Im Juni hat das nicht funktioniert. Statt der üblichen 3 Bücher, die ich so zum Lesen favorisiere, waren es auf einmal 7. Was ist passiert? I don´t know. Ich bin meiner Intuition gefolgt?! Meiner Laune?! Jedenfalls hab ich von den 7 begonnenen Büchern 4 beendet und zwar die mit den wenigsten Seitenzahlen:

“Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd” sollte mit in den Urlaub als Good Vibes – Buch. Ich habe es bereits vorher an einem sonnigen Morgen gelesen. Es ist so wunderschön, dass mir fast die Tränen kamen. Die vielen skizzenhaften Illustrationen in diesem doch mehr Bilderbuch sind schon eine Wucht, die Botschaften aber erinnerten mich jede Sekunde des Lesens daran, was im Leben wichtig ist: Sich selbst lieben, Liebe schenken und sich auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Wie oft vergisst man das schließlich.


“Hope”, der 4. Band der Mills Brothers – Reihe. Boah, war ich enttäuscht. Helena Hunting zeigt weiterhin nen sehr lockeren Ton und ich flog durch die Seiten, nur ich wurde mit der Story und den Protagonisten nicht warm. Das war sogar mir einen Touch zu viel Klischee und auch Sexismus. Schade. Jedoch ein Buch weniger auf der #6in12byBuchpfote – Challenge.


“Die Liebe tanzt barfuß am Strand” war mein Nordseeroman an der Nordsee. Simpel, kuschelig und die ein oder andere Nebenfigur schloss ich ins Herz, nur die Hauptfiguren nicht so. Eine unterhaltsame Story, allerdings etwas langgezogen. Kein Wunder, denn dazu gibts noch 2 weitere Bände…


“Zwischeneinander” inhalierte ich als Hörbuch. Absolute aus dem Leben gegriffen und situativ super gelöst. Catherine Strefford zeigt erneut ein Händchen mit der Figur Richie aus “Nur kurz leben”. Marvin Kopp zeigte sich als geeigneter Sprecher mit genau dem richtigen emotionalen Ton. Empfehlung! Und bitte lest bzw. hört “Nur kurz leben” gleich mit.

So viel zu den gelesenen Bücher, jetzt zu den “Was schleppe ich denn mit in den Juli?”. Zu allererst “Der König auf Camelot”. Diese 700 Seiten bringen mich noch um. Ich quäle mich fast da durch. Und ich weiß, ich bin nicht die Einzige. Ich werde versuchen, die Story bis Ende Juli für die #readingclassics – Truppe zu beenden. Sollte das nicht klappen, dann ist das so. Selten hab ich so viel Buch mit so wenig Story gehabt. Dann lese ich noch “Care” (Mills Brothers 5), der viel besser ist als der 4. Band. Das macht Hoffnung und vor allem werde ich damit die Reihe beenden. Juhu, damit bin ich mit einer Reihe aus der Challenge durch. Fehlen bloß noch 5. Also weiter im Programm, deswegen bleib ich mit “Palace of Fire” (Band 3 der Palace-Reihe) an der Chaellnge dran. Hier bin ich froh, dass dieser Band eine bessere Struktur in der Handlung wiedergibt als es der 2. tat.

Der Juli wird bestimmt noch spannend

Ich schleppe also 3 Bücher aus dem Juni mit in den Juli. Packe ich noch etwas oben drauf? Realistisch gesehen lieber nicht. Mit viel Fantasie beginne ich zumindest “Radio Silent” aus dem Magellan Verlag. Das Buch kam ziemlich überraschend bei mir an. Im Februar beim Verlag angefragt (da war es bereits erschienen) und jetzt zugeschickt. Fragt mich bitte nicht, wieso. Wie viel ich zum Bloggen komme, weiß ich noch nicht. Ein Neuzugangspost plane ich auf jeden Fall. Danach mal sehen. Da auf Arbeit die Urlaubszeit los geht, wird jede Arbeitskraft gebraucht, die dann noch übrig bleibt und privat stehen ebenso ein paar Termine an. Außerdem versuche ich einen spontan gefundenen digitalen Englischkurs in den nächsten paar Wochen zu absolvieren. Einfach, um meine rudimentären Englischkenntnisse zu verbessern. Ich denke, mit den Dingen auf dem Schirm kommt keine Langeweile auf.

Wie lief bei euch der Sommermonat Juni?


Liebe Grüße Tina (& Leo)

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2 Replies to ““Buchpfote schaut zurück” – Tinas Juni 2022”

  1. Schönen guten Morgen!

    Ich kann mich nicht beklagen über den Juni 🙂 Obwohl wieder viel Arbeit anstand hab ich die freie Zeit zwischendurch sehr genossen: Sonne getankt, den Balkon bepflanzt und in jeder freien Minute gelesen xD
    Der Juli und August wird bei mir auch sehr arbeitsreich, da alle anderen im Urlaub sind und ich viel einspringen muss… aber die Wochen gehen auch rum ^^

    Oh, Der König auf Camelot… das hatte ich letztens abgebrochen weil ich mit dem Schreibstil überhaupt gar nicht klarkam! Dabei hatte ich mich so gefreut und wollte endlich mal die Artus Sage im ganzen lesen. Ich kenne ja immer nur Ausschnitte aus Filmen/Serien und mich hatte das Buch sehr gereizt. Ich drück die Daumen dass es besser wird 🙂

    Einen wunderschönen Juli wünsch ich dir!

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Lesemonat

    1. Hallöchen Aleshanee,

      immer positiv denken, wer weiß, was der Juli und August noch mit sich bringt, mal abgesehen von viel Arbeit. Lass uns auf jeden Fall abklatschen und das Arbeitspensum hinbekommen.

      Ich bin bei Camelot inzwischen auf den Level “Ich werde es beenden – irgendwann”. Abbrechen mag ich nicht, doch zum Termin Ende Juli… Nee, ich bin realistisch, das pack ich nicht. Mir gehts wie es dir vor dem Abbruch ging, ich will die Sage gern mal komplett lesen. Also tschakka.

      Liebe Grüße
      Tina

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