Montagsfrage vom 18. März 2019 – Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?

Einen wunderschönen Wochenanfang bookish People,

nur noch 3 Tage bis zur Messe und ich habe noch ordentlich viel Blogarbeit vor mir, bevor es los geht. Naja, das wird schon, schließlich habe ich Urlaub, haha. Dementsprechend steigt hoffentlich mein Lese- und Freizeitkonsum in den nächsten 2 Wochen. Auf jeden Fall beginne ich heute den neuen Roman von Ava Reed „Alles. Nichts. Und ganz viel Dazwischen.“. Ich bin wirklich gespannt, was mich erwartet und habe ziemlich hohe Erwartungen an das Buch. Hoffentlich wird es dem gerecht. Wie ist euer Plan für diese Woche? Habt ihr etwas Besonderes vor?

Wie jede Woche bleibe ich Antonia von „Lauter & Leiser“ mit der Montagsfrage treu:

Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?

Zehn Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Es war also 2009, was habe ich damals nur gelesen? Mal durchgeguckt, wahrscheinlich die Biss-Reihe von Stephenie Meyer, so wie viele andere auch. Später folgten dann die Panem-Bücher. Der Fantasy bin ich einfach bis heute treu geblieben, ich lese dieses Genre einfach am liebsten. Auch der ein oder andere Liebes-Schmöker in Form von einer Komödie ist damals bei mir im Shelf gelandet, wie zum Beispiel ein paar Bücher von Susanne Fröhlich. Allerdings ist das heute nicht mehr so mein Fall, nur warum? Weil es heutzutage New- und Young-Adult-Romane gibt, die meinem Leben und meiner Einstellung mehr entsprechen. Damals gab es einfach nur Romane über die üblichen Teenagerprobleme, dann kam lange nichts und es ging weiter mit verheirateten/geschiedenen Frauen, die ihre Kinder groß ziehen. Ich bin ziemlich froh, dass dieses Lücke geschlossen wurde, wenn ich darüber nachdenke.

Ansonsten hat mein Bücherregal einen sehr großen Wandel erlebt. Von einem „ultraschnellen Wachstum“ bis hin zu „nicht existent“ über „nur als eBook vorhanden“, um später erneut im „Real Life“ mein Wohnzimmer zu schmücken. Gerade die Phase als ich sämtliche Bücher aussortiert, verkauft oder weggegeben habe, bereue ich im nach hinein ein wenig. Das ein oder andere Buch hätte ich behalten sollen. Aber nun ist es zu spät, dem nach zu heulen. Hinterher ist man immer schlauer.

So wie sich die Anzahl der Bücher in den zehn Jahren verändert hat, so hat sich auch die Anzahl der gelesenen Bücher verändert. Mittendrin gab es eine Zeit, in der ich kaum ein Buch in der Hand hatte. Inzwischen weiß ich, dass ich dahingehend ganz schön viel verpasst habe. Zum Beispiel den Hype um die Grischa-Reihe. Das zog gnadenlos an mir vorbei. Gelesen wurde nur nach Gusto und dann im eBook-Format ohne mir aktuelle Titel anzuschauen. Klar, war es sehr relaxed, schließlich muss man nicht alles mitmachen, aber die ein oder andere super Empfehlung ist dadurch flöten gegangen.

Seit zwei Jahren ist das anders. Das Shelf wächst, ich lese täglich, ich bin meist up to date und durch das Bloggen mehr dem Buch zugewandt als je zuvor. Ich bin sehr glücklich darüber und wünsche mir, dass das mein restliches Leben so bleibt.

Wie sahen eure letzten zehne Lesejahre aus? Welches Buch werdet ihr nie vergessen? Welche buchigen Erlebnisse? Wie hat sich euer Bücherregal verändert?

Liebe Grüße Tina (& Diego)



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2 thoughts on “Montagsfrage vom 18. März 2019 – Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?”

  1. WAS! Du hast mal alle Deine Bücher weggegeben? (Schnappatmung!)
    Ich habe durchaus davon gehört, dass es sehr befreiend sein soll, sich von Dingen zu trennen,…
    …aber doch nicht die Bücher! Was lief da bei Dir falsch? (Kopfschütteln!)

    Mit entsetzten Grüßen
    Andreas

    (Obigen Kommentar bitte als Scherz verstehen! )

    1. Hey Andreas,

      ja, was hat mich damals nur geritten?!
      Es war eine drastische Veränderung und ja, ich bereue es.
      Wie das Leben eben manchmal so spielt.

      Liebe Grüße
      Tina

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